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Sehr geehrte/r 
Herr Bürgermeister Ludwig, 
Herr Bezirksvorsteher Rumelhart, 

Herr Stadtrat Czernohorszky, 
Frau Stadträtin Sima, 

mit großer Sorge beobachte ich die derzeitige Vorgangsweise der Stadt Wien, die Umgestaltung des Naschmarktparkplatzes betreffend: Eine Pseudo-Bürgerbeteiligung, bei der den Bürger*innen mit geschönten PR-Bildern Idealvorstellungen einer modernen, architektonisch eleganten Markthalle im Herzen der Stadt vorgegaukelt werden.

In der Umfrage ‚Offen für Wien‘, gestartet im April 2021, werden suggestive Fragen gestellt, die die Errichtung einer Markthalle voraussetzen. Die Frage, ob die Bürger*innen eine Markthalle an diesem Standort wünschen, wurde jedoch nicht gestellt.

Die Verbauung dieser letzten großen innerstädtischen Freifläche ist aus mehreren Gründen abzulehnen, darum fordere ich:

  1. Die Errichtung eines innerstädtischen Naherholungsgebiets mit Aufenthaltsqualität, die den wöchentlich stattfindenden Flohmarkt integriert,

  2. natürliche Beschattungsmöglichkeiten, die der architektonisch bedeutenden Umgebung angepasst sind,

  3. die Erklärung der Gesamtfläche zum konsumfreien Raum, um die Kommerzialisierung des öffentlichen Raums einzudämmen.

Ich fordere Sie höflich dazu auf, die Idee einer Markthalle am Naschmarktparkplatz nicht umzusetzen! Bitte überprüfen Sie, ob diese tiefgreifende räumliche Veränderung, die eine der wichtigsten Frischluftschneisen der Stadt nachhaltig beeinträchtigen würde, tatsächlich notwendig ist.

Ich protestiere mit diesem Schreiben ausdrücklich gegen die Errichtung einer Überdachung am Naschmarktparkplatz.


Mit freundlichen Grüßen