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Stadträtin Sima bricht ihr Wort

Aktualisiert: 21. Dez. 2022

Rathaus-Insider berichten gegenüber der Bürger*innen-Initiative Freiraum Naschmarkt, dass Stadträtin Ulli Sima ihr Wort brechen und entgegen ihrer Ankündigung vom April 2022 auf einen EU-weiten Realisierungswettbewerb verzichten will. Vielmehr soll sich die Stadtpolitikerin bereits für Projekt entschieden haben.



So werden die Wiener*innen scheinbar auf ein Neues von der Politik getäuscht. Wir hoffen noch auf ein Umdenken der Stadträtin, die Durchführung des angekündigten Wettbewerbs, eine echte Einbindung der Bevölkerung in den Entscheidungsprozess und ein sofortiges Ende des intransparenten Vorgehens von Sima.


Stadträtin Sima soll auch offenlegen, wie die statische Bewertung des Areals aussieht. Was in den Renderings leicht und luftig wirkt, wird in der tatsächlichen Ausführung äußerst massiv gebaut werden müssen. Mit der Umsetzung dieses Projekts wird der vorhandene Freiraum am Naschmarkt weggefegt.


Sollte Sima das Projekt umsetzen, können sich die Anrainer*innen auf ein riesiges Metallgerippe einstellen, denn auf einer Strecke von rund 300 Meter ist die Errichtung von ca. 30 riesige Metallbögen geplant, die bespannt werden sollen. Damit würde das Flair des Urban-Loritz-Platzes Einzug halten und das architektonisch wertvolle Ensemble entlang der Linken Wienzeile zerstört. Die BI verwehrt sich daher gegen die Umsetzung des geplanten Metallgerippes, das den Platz jederzeit flächendeckend überspannen und zu einer Eventarena umwandeln können soll.


Zur Erinnerung: Vom 2. bis 17. März 2022 konnten Privatpersonen und professionellen Stadtplaner*innen sowie Architekt*innen zur Gestaltung des Platzes zwischen den Wienzeilen ihre Ideen liefern. Die Projekte von neun Bewerber*innen wurden von einer stadtnah besetzten Jury ausgewählt und am Naschmarkt im April 2022 präsentiert. Zugleich irritierte Sima mit ihrem Wunsch, die Bürger*innen mögen vor Ort für jenes Projekt stimmen, dass ihnen am besten gefalle. Nun scheint sich zu klären, weshalb Sima diese Vorgehensweise gewählt hat.


Mehr als 3.500 Bürger*innen haben die Petition gegen die Markthalle unterschrieben, die ein Naherholungsgebiet mit natürlichen Beschattungsmöglichkeiten und die Integration des Flohmarkts fordert.


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